Wenn dein Business dich müde macht und warum Selbstführung der Schlüssel ist
- Jasmin Wagner
- vor 1 Tag
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Aktualisiert: vor 20 Stunden
Du wolltest Freiheit und hast dich trotzdem wieder gefangen. Nur diesmal nicht in einem Job, sondern in deinem eigenen Anspruch. Du bist losgegangen, um dein Ding zu machen frei, selbstbestimmt, erfüllt. Und trotzdem fühlst du dich oft überfordert, fremdgesteuert, müde, ausgelaugt.
Du jonglierst Projekte, Kund*innen, Termine, private Verpflichtungen, Social Media, Rechnungen, Haushalt, Freundschaften, Partnerschaft. Du willst alles richtig machen und bleibst selbst dabei auf der Strecke.
Ich bin Jasmin, Mind & Health Coachin, und ich habe in den letzten Jahren über 300 Selbstständige begleiten dürfen. Und ich sag’s dir ehrlich: Die meisten scheitern nicht an mangelnder Kompetenz.
Sie scheitern an mangelnder Selbstführung, weil alles andere wichtiger ist, als ihr Business und sie letzten Endes keine Energie mehr für sich und ihr Business haben.
Die bittere Wahrheit: Niemand kommt und rettet dich
Nicht dein*e Partner*in, nicht dein*e Coach*in, nicht dein Business.
Kein neuer Kurs, kein Kalender, keine Routine.
Der Moment, in dem du wartest, dass sich „irgendwann etwas ändert“, ist der Moment, in dem du deine Macht abgibst. Dein Business ist kein Gegner. Es ist ein Spiegel. Wenn du ständig überfordert bist, zeigt es dir, dass du dich selbst übergehst.
Wenn du stagnierst, zeigt es dir, dass du dich selbst blockierst. Und wenn du ständig im Stress bist, zeigt es dir, dass du dich selbst nicht führst.
Klartext: Du bist der Schlüssel.
Nicht deine Strategie, nicht dein Umfeld, nicht dein Kalender.
Du.

Selbstführung ist keine Option. Sie ist Pflicht
Du kannst die beste Unternehmerin der Welt sein – wenn du dich selbst nicht führst, wirst du irgendwann an dir scheitern. Selbstführung bedeutet:
Klar zu wissen, wohin du willst.
Grenzen zu setzen, auch wenn’s unbequem ist.
Verantwortung für deine Gedanken, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen.
Dich nicht als Opfer deiner Umstände zu sehen, sondern als Gestalterin.
Das klingt einfach, ist aber radikal. Weil es bedeutet, aufzuhören, Ausreden zu haben.
Kein „Ich hab keine Zeit“.
Kein „Ich muss erst noch“.
Nur Ehrlichkeit: Wie steht's um deine Selbstführung aktuell?
Bist du Kapitän*in oder Matros*in?
Der Wendepunkt beginnt nicht im Außen – sondern in dir
Ich sehe so viele Frauen, die alles geben. Für ihre Kund*innen, ihr Team, ihre Familie, ihr Umfeld – nur nicht für sich selbst.
Sie laufen im Dauerbetrieb, funktionieren, leisten, geben – bis nichts mehr geht.
Dann kommt der Moment, in dem sie merken: „So kann’s nicht weitergehen.“ Genau hier beginnt Veränderung. Nicht, wenn du alles perfekt durchplanst. Sondern wenn du beginnst, Verantwortung zu übernehmen – für dich, deinen Körper, deinen Fokus, deine Entscheidungen.
Drei klare Schritte, um wieder in die Selbstführung zu kommen
Keine Spiritualität. Keine großen Umwege. Nur Klarheit, Bewusstsein und Handlung.
1️⃣ Stoppe das Autopilot-Denken
Die meisten Menschen starten den Tag, ohne je zu entscheiden, wie sie ihn leben wollen. Du checkst dein Handy, reagierst, funktionierst – und verlierst die Kontrolle über deinen Fokus.
Mach’s anders: Bevor du startest, nimm dir zwei Minuten und frag dich:
„Was ist heute wirklich wichtig?“
Eine Sache . Kein Multitasking. Fokussier dich genau darauf. Schreib es gerne auf ein Post it und klebe es dir dorthin, wo du es gut siehst.
Selbstführung beginnt da, wo du entscheidest, was heute Priorität hat – und was nicht.
2️⃣ Bewegung statt Betäubung
Wenn du müde bist, gestresst oder überfordert, greifst du automatisch zur Ablenkung: Handy, Kaffee, Social Media, Snacks.
Aber dein Körper braucht Aktivierung.
Musik an. Tanze ausgelassen zu deinem Lieblingssong! Beweg dich, hüpfe, geh an die frische Luft. Alles ist erlaubt, solange du es tust.
Es geht darum, dich wieder zu spüren. Bewegung ist ein Reset für dein Nervensystem.
3️⃣ Verantwortung übernehmen – konsequent
Hör auf, dir selbst Geschichten zu erzählen, warum du etwas nicht kannst . Du kannst. Du willst nur manchmal nicht. Und das ist okay – solange du ehrlich bist.
Wenn du sagst „Ich hab keine Zeit für mich“, dann heißt das eigentlich: „Ich habe entschieden, alles andere ist wichtiger.“
Das klingt hart. Aber nur Ehrlichkeit bringt Veränderung.
Selbstführung heißt nicht perfekt zu sein. Sondern immer wieder bewusst zu wählen:
Was tut mir gut? Was nicht? Und handle ich danach?
Mein persönlicher Wendepunkt
Ich war an diesem Punkt. Ich habe funktioniert, gearbeitet, geliefert – bis ich gemerkt habe, dass ich mich selbst verliere.
Ich hab verstanden:
Erfolg ohne innere Klarheit ist wertlos. Und Selbstführung bedeutet, MIR SELBST wieder zuzuhören.
Heute begleite ich Frauen genau dabei – nicht mit Konzepten, sondern mit Klarheit. Weil du keine neue Strategie brauchst, sondern die Entscheidung, dich selbst ernst zu nehmen.
Fazit: Wenn du dich nicht führst - tut es jemand anderes!
Ob du Mutter bist oder nicht, am Anfang stehst oder schon erfolgreich bist – DU trägst Verantwortung. Aber du musst sie nicht für alle übernehmen. Nur für dich . Wenn du dich selbst führst, führst du auch dein Business klar, ruhig und stark. Wenn du dich verlierst, verlierst du Fokus, Freude und Richtung.
Also: Schau ehrlich hin. Triff eine Entscheidung. Übernimm Verantwortung.
Dein Business wird nie stärker sein als du selbst. Also fang bei dir an.
Alles Liebe,
Jasmin
Unsere Autorin: Jasmin Wagner
Ich begleite selbstständige Frauen dabei, ihre mentale Stärke, Ernährung und Gesundheit in Einklang zu bringen – für mehr Energie, Fokus und Lebensfreude.
Als Mentaltrainerin, Mikronährstoff-Coach und Ernährungstrainerin verbinde ich Kopf, Körper und Seele – weil echter Erfolg nur entsteht, wenn du ganzheitlich in deiner Kraft bist.

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