Drei Hooks für Social Media, die deine Views verdreifachen
visuell, gesprochen, geschrieben
You know the drill: du überlegest dir ein Videokonzept oder hast eine kreative Idee für einen Karusellpost mit Mehrwert, aber die Views bleiben aus. Ur ärgerlich. Wir stecken Zeit, kreative Arbeit, Geduld (…und manchmal auch Nerven) in unseren Content nur damit ihn dann viel zu wenig Leute sehen.
The good news ist: oft sind die ersten 3 Sekunden das Problem und nicht der Content Selbst.
Das Vorurteil, dass wir alle die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches haben, kommt ja nicht von ungefähr. Und so entscheiden wir in den ersten 3 Sekunden: bleib ich, oder scroll ich weiter. Wenn du es also nicht schaffst, die Community in den ersten 3 Sekunden zu enterainen/informieren, sind sie weg. Und dann kann das restliche Video noch so gut sein, sie sehen es schlicht und einfach nicht.
Deswegen sind die Hooks so wichtig – und hier unterscheiden wir 3 verschiedene Arten:
Die visuelle Hooks – also das, was du tust/was ich zuerst sehe
Die gesprochene Hook – also das, was ich höre
Die geschriebene Hook – die Into/der Titel deines Reels
Wer die Kombi aus allen drei beherrscht, hat die besten Chancen nicht in den Tiefen von Instagram zu verschwinden. Let’s take a closer look:
1. Die visuelle Hook: Wobei das Auge stoppt, bevor der Kopf denkt
Bevor jemand auch nur eine Sekunde deines Videos bewusst gesehen hat, hat ihr Gehirn bereits entschieden, ob wir bleiben.
Was eine visuelle Hook sein kann:
Bewegung im ersten Frame - ein statisches Bild scrollt man eher weg, eine Bewegung hält (uns) kurz an (zB Haarklammer rausgeben, Cafehäferl in die Hand nehmen, das Handy ins Bild schieben)
Unerwartete Bildkomposition (zB eine Lampe ode rein buntes Bild im Hintergrund)
Viele User*innen schauen Videos – zumindest zu beginn – ohne Ton. Deswegen ist der visuelle Aspekt Doppelt wichtig.
2. Die gesprochene Hook: Was du in den ersten 3 Sekunden sagst
Sobald jemand bei der visuellen Hook kurz gestoppt ist, entscheidet deine Stimme - oder dein gesprochener Einstieg - ob die Person bleibt oder nicht. Und hier seh ich oft den selben Fehler: wir starten self centered.
Hallo, ich bin [Name] und heute geht es um... .
Das Problem dabei: als Userin weiß ich (noch) nicht, was “ich davon hab”.
Was ist mein Mehrwert? Ziel ist es, direct eine Emotion auszulösen. Das kann Scham sein (“diesen Fehler XY machst du garantiert auch nach 10 Jahren selbständigkeit), Motivation (“seit ich XY mache, hat sich mein Umsatz verdreifacht”) oder das Gefühl von Zugehörigkeit (“Dinge die ich als Type A mache, die Type B ins Koma schicken”)
Was gesprochene Hooks stark macht:
Direkte Ansprache: was hab ich als Zuschauerin von diesem Video?
Provokante These: “Mein letzter Fehler als Social Media Expertin hat mich 10.000€ gekostet”'
Persönlich versuche ich, meine Inhalte einfach und “snackable” zu gestalten aber mit einer gewissen – Achtung Buzzword – Energy an die Sache zu gehen und den Tipp so zu teilen, als würde ich meine Beste Freundin anrufen um zu sagen “OMG Wieso wusste ich das nicht schon früher?!”
Eine Kleine Motivation am Rande: climb the cringe mountain. Direkt in die Kamera zu reden kostet am Anfang oft viel Überwindung und es dauert manchmal, sich vor der Kamera wohl zu fühlen. Aber: nur durchs Tun wird es zur Gewohnheit und bald fühlt es sich gar nicht mehr so schlimm an, I promise!
3. Die geschriebene Hook
Versuche textlich zu unterstützen, worum es in dem Video geht, ohne 1:1 das zu schreiben, was du ohnehin schon sagst. Again: viele Leute konsumieren Videos ohne Ton und so ist die geschriebene Hook ein weiteres Hilfsmittel, die Leute am Ball zu halten.
Was in der ersten Zeile funktioniert:
Der kurze Stopper – “Sales Tipps für Introverts”
Der Cliffhanger – “Diese Gewohnheit spart mir 5 Stunden Zeit pro Woche”
Die direkte Frage – “Bist du wirklich zu langsam oder hast du nur dein eigenes Tempo?”
Versuch dabei, nicht zu allgemein zu sein. Ja, vor einigen Monaten fanden wir “5 Tipps für XY” noch spannend, heut hilft es aber, direct anzusprechen, von wem und für wen der Content ist (zB.: XY für Introverts, XY von einer alleinerziehenden Mutter, XY für Menschen mit ADHS, …)
Fazit: Du musst nicht laut sein, sondern relevant
Drei Hooks, drei Arten, deine Community zu catchen und deine Reichweite & Views zu erhögen. Die visuelle Hook stoppt, die geschriebene Hook lässt uns hängen bleiben, die gesprochene Hook hält uns am Ball.
Denn: der beste Content bringt nix, wenn niemand lange genug bleibt, um ihn zu sehen.
Unsere Autorin: Alina Heiner

Alina Heiner ist Expertin für Influencer Marketing und Social Media Strategien, die wirken und ein Teil unseres Business Sparring Clubs :) "Bei maven holen wir euch dort ab, wo ihr wirklich steht - nicht dort, wo wir euch gern hätten. Wir übersetzen Influencer- und Social Media Marketing in eure Sprache, nehmen euch ab was wir können, und geben euch das Wissen mit, das ihr braucht um langfristig eigenständig zu werden - wenn ihr das wollt."

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